5 Tipps für gute Werbegeschenke

WerbegeschenkBei dem täglichen Kampf mit den Poststapeln fiel mir heute ein Brief besonders auf, der mittlerweile zu einer aussterbenden Art gehört: Die Werbemittel-Vorstellung. Wir kennen diese Briefchen, die uns versprechen, unser Kunde wird uns beim Anblick eines Kugelschreibers mit hübscher Gravur ewig treu bleiben.

Nun gut, mittlerweile hat auch die Werbemittelbranche gemerkt, dass der klassische Kuli und die „Ich bin Chef“-Tasse keinem mehr inbrünstige Freudenschreie entlocken. Das Fazit, welches Hersteller solcher Artikel daraus ziehen, wirkt auf mich jedoch wesentlich befremdlicher: Skurrile Mutationen altbewährter Give-Aways, Designer-Garnituren, Alleskönner oder Dinge, die einfach überhaupt nichts können.

Und wofür das Ganze? Richtig. Der Kunde soll mir treu bleiben. Doch kann mir ein Werbeartikel wirklich die Treue meines Kunden sichern? Und wenn ja, welcher? Der Markt ist übersättigt von Kugelschreibern, Schreibblöcken, USB-Sticks, Kaffeetassen und Gummibärchen, unsere Kunden erachten sie als selbstverständlich und würdigen sie allenfalls noch mit einem kurzen „Danke“.

Natürlich könnten wir jetzt eine Diskussion beschwören, ob derartige Werbeträger überhaupt noch Sinn machen, ich habe mich jedoch dafür entschieden, einmal dafür empfänglich zu machen, was ein gutes Werbemittel in meinen Augen ausmacht und in welchem Zusammenhang es wirklich noch die Zeit und das Geld seiner Herstellung wert ist.

Grundsätzlich gilt: Werbemittel sollen niemanden beeindrucken oder überzeugen wollen. Sie dienen auch nicht maßgeblich dazu, eine neue Geschäftsbeziehung ins Rollen zu bringen. Diese müssen Sie wie bisher selbst mit viel Feingefühl und Kompetenz aufbauen.

Ein Werbemittel dient dazu, Ihrem Gegenüber eine Freude zu machen, es wertzuschätzen. Entsprechend müssen Sie Ihr Werbegeschenk für Ihren Kunden wählen. Und nein, Werbegeschenke müssen nicht teuer sein.

Wenn Sie diese 5 Dinge beachten, dann lohnt sich ein Werbegeschenk:

  1. Es muss persönlich sein und möglichst Bezug zu Arbeit oder Hobbys des Beschenkten haben.
  2. Es muss einen konkreten (und möglichst langfristigen) Nutzen für den Beschenkten haben.
  3. Es sollte einzigartig sein. Zumindest im direkten Wahrnehmungsbereich des Kunden.
  4. Es sollte dem Beschenkten ein ehrliches „Dankeschön“ und Lächeln abgewinnen.
  5. Sie müssen es persönlich und möglichst mit Augenkontakt übergeben.

Natürlich können auch diese Tipps keine glücklichen Kunden garantieren. Ein positiver Eindruck und die erfolgreich übermittelte Wertschätzung sind Ihnen aber gewiss.

von Nadine Reinold

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