Neu für Facebook: der Author-Tag

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Google hat ihn schon nach einer kurzen Testphase im Jahr 2012 wieder verworfen. Nun startet Social Media-Konkurrent Facebook seinen eigenen Versuch und forciert den „Author-Tag“. Mit ihm kann nicht nur der Autor hinter dem auf Facebook verlinkten Beiträge in die Öffentlichkeit treten, sondern es kann sogar auf lange Sicht die Reichweite der eigenen Website gesteigert werden.

Diese neue Funktion ist ab sofort für alle Seitenbetreiber verfügbar und erlaubt es einen Tag zu integrieren, der entweder mit dem (private) Facebook-Profil, eine Facebook-Seite oder der Webseite des Autors (z.B.: ein privater Blog) verlinkt ist. Dazu muss ein entsprechender HTML-Code im Header der Website, von der jener Autoren-Beitrag in Facebook verlinkt wurde, implementiert werden.

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Der Vorteil des Author-Tags für Unternehmen

Es ist eine einfache Rechnung: Erhält der Autor mehr Aufmerksamkeit, zahlt sich diese auch für das Unternehmen, für das er schreibt, aus. Andersherum haben nun Leser die Möglichkeit, sich direkt mit Fragen an den Autor zu wenden. Doch so einfach diese Rechnung sich anhört, so sehr muss sie sich erstmal bewähren. Fraglich ist auch, ob man seinen Textern mehr Aufmerksamkeit schenken möchte oder diese es gar selber wollen.

Diese Facebook-Funktion ist daher nicht für jedes Unternehmen, das regelmäßig mit verlinktem Content auf Facebook vertreten ist, geeignet. Vor allem für Gastbeiträge in der Blogosphäre, aber auch für Nachrichtenmedien, die ihre Kolumnen von berühmten Gastautoren schreiben lassen, bietet der Author-Tag jedoch eine interessante Methode mehr Reichweite zu generieren und die Berühmtheitsgrad seiner eigenen Autorenschaft sowie deren Relevanz im Netz zu steigern.

 

Quelle: searchenginejournal.com

Jörg Gottschling

Jörg Gottschling

Chronischer Querdenker im #Hashtag-Fieber, Digitale Native, Social-Irgendwas und bloggender Blogger
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