Google plant Interstitial abzustrafen

google_logo

Es scheint, als lässt sich Google jeden Monat etwas Neues einfallen, um es den SEO-lern, Webdesignern, Publishern und SEM-Managern schwer zu machen. Wenn folgender Schritt durchgesetzt werden würde, könnte diesmal allerdings ein Fass ohne Boden geöffnet werden: Denn der Suchmaschinengigant plan Interstitials im Ranking abzustrafen.

Dabei sind Interstitials eigentlich nichts Böses, wenn auch etwas sehr Nerviges für die meisten Nutzer. Denn sie sind eine moderne und durchaus anerkannte Methode, gezielte Werbung im Internet zu verbreiten. Die Interstitials legen sich dafür für kurze Zeit über die Startseite der Ziel-URL und bedecken komplett den redaktionellen Inhalt. Damit gelangt der Nutzer nicht unmittelbar an die gewünschte Information, kann diese Werbung jedoch mit einem weiteren Klick – etwas auf einen „Zur Website“-Button – umgehen.

Die Folge: Die Nutzer gelangen nur verzögert an die Informationen, zu denen sie hinwollten. Eine Abstufung im Google-Ranking für Webseiten, die Interstitials verwenden, dürften daher die meisten Surfer wohlwollend gegenüberstehen.

Für die Programmierer und Marketing Manager dahinter ist dieser Schritt wahrscheinlich einer zu viel. Denn, wenn nun Seiten wegen rechtmäßiger, anständig platzierter Werbung, auf die man angewiesen ist, abgestraft werden, könnte dies die Existenz von Werbetreibende und Publisher gefährden.

Zudem wird ein Fass geöffnet, das nicht mehr zu schließen ist. Denn was wird der nächste, logische Schritt sein? Bald könnten Pop-Ups und Bannerwerbung oder Werbung im Allgemeinen als negative Faktoren in das Google-Ranking einbezogen werden. Die Folge wäre ein Internet, wo nur noch an einer Stelle Werbung auftauchen darf: Bei Google selbst.

Aber so weit wird es wohl nicht kommen…oder doch?

Quelle: internetworld.de

Jörg Gottschling

Jörg Gottschling

Chronischer Querdenker im #Hashtag-Fieber, Digitale Native, Social-Irgendwas und bloggender Blogger
Jörg Gottschling
Share

About Jörg Gottschling

Chronischer Querdenker im #Hashtag-Fieber, Digitale Native, Social-Irgendwas und bloggender Blogger

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.