Gut Holz! – Fertighäuser gegen Klimakiller

Per Pressemitteilung hat der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) ein paar interessante Zahlen auf den Tisch gelegt. Danach bauen immer mehr Menschen in Deutschland auf Holz. Etwa 15.500 Ein- und Zweifamilienhäuser in Holz-Fertigbauweise waren es im Jahr 2014, was rund 16 Prozent entspricht – „Tendenz steigend“ sagt der Verband.

HDH_Pressbild_Holz als Baustoff

Es wird darauf hingewiesen, dass pro Holzfertighaus rund 25 Kubikmeter des nachwachsenden Rohstoffs verbaut werden. Das ergibt, gerechnet fürs vergangene Jahr, unterm Strich die stolze Menge von 387.000 Kubikmeter. Und das ist schwer öko. Denn erstens stammt das Holz „überwiegend aus heimischen Gefilden“, und es entlastet die Atmosphäre von den Klimakiller Kohlendioxid.

Die CO2-Konzentration in der Luft wird verringert, weil das Bauholz der Atmosphäre bei seinem Wachstum mehr CO2 entzogen hat, als durch den Bau des Hauses freigesetzt wird. Und: Die Herstellung von Bauprodukten aus Holz benötigen einen geringeren Energieaufwand als vergleichbare konventionelle Baustoffe.

Wenn es sich bei den Fertighäusern um sogenannte Plus-Energiehäuser handelt, die höchst energieeffizient auch noch mehr Strom und Wärme aus erneuerbaren Energiequellen erzeugen, als ihre Bewohner verbrauchen, wird die Sache rund; dass es dabei offiziell um Nachhaltigkeit geht, sei hier nur am Rande erwähnt. Denn was wird heutzutage eigentlich nicht „nachhaltig“ genannt?

 Quelle: Pressemitteilung HDH

Norbert Weimper

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Work-Live-Balance? Bei selbstständig Kreativen bilden Arbeit und Freizeit die zwei Seiten der spannenden Medaille #Leben.
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