Neue Twitter-Verifizierung mit Haken an der Sache

Twitter LogoEuch ist der kleine blaue Haken bei manchen Twitter-Profilen bestimmt auch schon einmal aufgefallen. Den bekamen bisher nur sehr Wenige (derzeit ca. 187.000). Die Meisten von diesen sind Personen aus den Bereichen Film, Musik, Kunst, Politik sowie große weltweit operierende Unternehmen. Seit kurzem ist es theoretisch möglich, dass jeder Twitter-Nutzer seinen verifizierten Haken bekommt. Dieser ist jedoch an einige, strenge Auflagen gebunden.

Solange es das Internet gibt, gibt es auch Fake-Profile und Pseudonyme, mit denen sich die Digital Natives auf ihre digitale Reise durch die weiten des Internets bewegen. In Social Media kommt es dabei nicht selten vor, dass jemand vorgibt, etwas oder jemand zu sein, der er gar nicht ist. Manchmal verbergen sich dahinter Fanclubs, etwa von Musikern oder Schauspielern. In anderen Fällen wird jedoch richtig Schabernack mit solchen Profilen betrieben. Eines der berühmtesten Fake-Profile auf Twitter im deutschsprachigen Raum ist das Profil von Harald Schmidt (@BonitoTV). In Facebook sorgt hingegen der „Kundendienst“ (@kundendienstmitarbeiter) regelmäßig für kleine Lacher.

Ein Haken für jedermann?

Damit sich offizielle Vertreter von öffentlichen Personen und Unternehmen von diesen Fakes abheben können, gibt es den Haken in Twitter, der die Profile als glaubwürdig und echt verifiziert. Obendrein stehen mit dem Haken weitere Optionen für die Profile zur Verfügung. Eine Verifizierung ist also ein begehrtes Gut für jeden Social Media Manager, um die Kanäle seiner Kunden weiter zu pushen. Wie gut, dass sich dieser Echtheitsprüfung dahinter nun jeder Twitter-Nutzer unterziehen kann, wenn er den glaubt, dessen würdig zu sein.

So muss nicht nur bestätigt und bewiesen werden, dass man wirklich mit diesem Profil im Namen eines Unternehmens agiert bzw. diese Person, die im Profil beschrieben wird, wirklich ist. Sondern man muss auch begründen können, warum gerade hier das Interesse besteht, den Account verifizieren zu lassen.

Die Sache hat einen Twitter-Haken

Neben einem vollständig ausgefüllten Profil werden eine verifizierte Telefonnummer, eine bestätigte E-Mail-Adresse sowie ein Geburtsdatum (komplizierte Hürde für Unternehmen) und eine Biografie benötigt. Darüber hinaus kann man noch URL-Adressen hinterlegen, die Belege für die Identität und Relevanz des Twitter-Profils geben.

Am wichtigsten ist der Grund für die Verifizierung. In einem kurzen Text muss man beschreiben, warum das Profil es wert ist, einen Haken zu bekommen. Reicht der Grund nicht aus oder ist man, entgegen seinen eigenen Glauben, in Twitter nicht relevant genug, kann selbst einem namenhaften Unternehmen der Haken verweigert werden. Zudem sind auch die eigene, regelmäßige Aktivität (Tweets) und die Interaktion (Retweets, Reichweite, Erwähnungen) wichtige Faktoren für die Verifizierung auf Twitter.

Verifizierung mit kleinen Hürden

Mit der neuen Möglichkeit, sich auf Twitter einen Haken geben zu lassen, wurde die Verifizierung zwar deutlich vereinfacht, jedoch nur in dem Punkt, einen Antrag dafür zu stellen. Bevor man also anfängt, für seine Profile auf die schnelle einen Haken zu beantragen, sollte man sich vorab vorbereiten und überlegen, ob zum jetzigen Zeitpunkt der Haken überhaupt nötig ist – auch wenn man ihn sich noch so sehr wünscht.

Quelle:
smart-pr.de
berlinonline.de
spiegel.de

Jörg Gottschling

Jörg Gottschling

Chronischer Querdenker im #Hashtag-Fieber, Digitale Native, Social-Irgendwas und bloggender Blogger
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