Qualität & Strategie statt Textflut: Die No-Gos bei der Pressearbeit

03-PR-Text-350pxVor einigen Wochen brachte einer unserer Kunden ein neues Produkt auf den Markt und wir hatten das Vergnügen, es der Fachpresse näher zu bringen. Natürlich wurde von uns, wie immer, eine ansehnliche Veröffentlichungsquote erwartet. In manchen Branchen eine Leichtigkeit, in der Baubranche, in der wir uns aufhalten, jedoch immer wieder ein Trapezakt.

Nun können wir vielleicht keine Wunder vollbringen, aber mit einer ausgefeilten Strategie, guten Kontakten und ein Näschen für den richtigen Moment kommen wir dem Wunder wenigstens etwas näher. Und mit Hilfe unserer Tipps sollte es auch euch anderen fleißigen Presse-/Medienarbeitern gelingen, erfolgreich zu sein.

Pressearbeit ohne Strategie

Niemals sollte man ohne eine Strategie redaktionelles Material an Redakteure versenden.
Vorher sollte die Frage nach der Reichweite und der Themenrelevanz geklärt werden. Genauso wichtig ist die Wertigkeit der Informationen für den Endkunden. Erst wenn diese Ziele definiert sind, kann die Pressearbeit beginnen.

Überflutung der Redaktionen mit Texten

Nur nicht jeden Text an jeden Redakteur schicken. Die armen Fachleute sind schnell mit der Textflut überfordert und viele, vielleicht gute Texte, landen ungelesen im Papierkorb. Besser ist es, sich mit den Themenplänen der Redaktionen zu beschäftigen und das Textmaterial passgenau zu liefern. So hat man eine größere Chance der Veröffentlichung.

Fehlerhafte Texte

Texte, die an Redaktionen gehen, sollte man mehrfach Korrektur lesen. Oftmals übersieht man die eigenen Fehler. Da helfen die netten Kollegen. Ein so korrigierter Text hält auch der strengsten Prüfung stand.

Aggressives Nachfassen

Bevor man bei einer Redaktion nachfasst, sollte man ein bis zwei Tage vergehen lassen, um sicherzustellen, dass der Text an der richtigen Stelle gelandet ist und auch schon gelesen wurde.
Vor der Frage nach einer möglichen Veröffentlichung sollte man den Redakteur um sein persönliches Feedback bitten. Mit gegenseitiger Wertschätzung läuft die Zusammenarbeit gleich viel besser.

Kurzum: auch Pressearbeit braucht eine gute Vor- und Nachbereitung, um den Erfolg (relevante Veröffentlichungen) zu maximieren.

von Heike Gombert

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About Heike Gombert

Die Frau für alle Fälle.

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