Pinterest macht Kino: „Cinematic Pins“ sollen eingeführt werden.

Pinterest_Cinematic PinsKein Kauf-Button, kein penetrant blinkendes Banner und erst recht kein von selbst startendes Werbevideo: der neue „Cinematic Pin“ in der Bild-Community Pinterest zeigt sich vielmehr von einer eleganteren und unaufdringlichen Seite. Sein Ziel: Den User bei seinem Scrollen durch die Pinnwand, durch die Bilderflut abzulenken, zu stoppen und Interesse zu wecken.

Die „Cinematic Pins“ sind bewegte Bilder, also kleine Videos, die sich beim Scrollen Frame für Frame („motion-based“) bewegen. Damit erweitert Pinterest – nach dem Kauf-Button vor ein paar Wochen – seine Möglichkeiten der „Promoted Pins“ um ein weiteres, sehr interessantes Element.

Im Gegensatz zu den gesponserten Videos auf Facebook, die sich ungefragt per Auto-Play selbst starten, wirken die „Cinematic Pins“, ähnlich wie die Cinemagraphs, wie ein unaufdringlicher, stilvoller, eleganter Blickfang, dem man sich nicht entziehen kann – aber durch entziehen darf. Denn erst wenn der Nutzer die Pins angeklickt hat, bekommt er das ganze Minivideo zu sehen.

Erste Partner, die über dieses Werbeverfahren ihre Produkte vermarkten wollen, hat Pinterest bereits in Gap, Unilever, Nestlé und L’Oreal gefunden. Bisher gibt es die „Cinematic Pins“ jedoch nur in der mobile Version und auch nur testweise in den USA. Wann auch Unternehmen auf dem internationalen Markt diese „Promoted Pins“ nutzen kann, ist noch offen.

Wir bleiben dran und informieren euch, sobald mehr bekannt ist.

 

Quelle: futurebiz.de

Jörg Gottschling

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Chronischer Querdenker im #Hashtag-Fieber, Digitale Native, Social-Irgendwas und bloggender Blogger
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