Social-Häppchen: Twitter erhöht Follow-Limit & Facebook schafft Sonstige-Nachrichten ab

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Auch Social Media Netzwerke unterliegen einem ständigen Wandel. Hinter den Kulissen wird eifrig gewerkelt und geschraubt – nicht immer zum Positiven. Diese zwei kleinen Updates in Twitter und Facebook, die seit kurzer Zeit aktiv sind, sind jedoch gar nicht so verkehrt:

Twitter: Erhöhung des Follow-Limit

Bisher galt: Bei der Anzahl an Followern ist eine Grenze gesetzt. Die Zahl derjenigen, die man auf Twitter jedoch selbst folgen wollte, war auf 2000 begrenzt. Damit schob man bisher Fake-Profilen einen Riegel vor, die durch wahlloses Folgen von hunderten Profilen neue eigene Follower gewinnen wollten. Die Crux war nur, dass mit der Einschränkung auch der Follower-Aufbau für legitime Seiten mit einer hohen Follower-Zahl erschwert wurde. So beruht doch die Twitter-Netiquette darauf, dass man den eigenen Followern auch folgt.

Nun wurde das Limit auf 5000 erhöht. Die Gründe dafür sind einfach: Einerseits werden solche Fake-Profile mittlerweile schneller erkannt, so dass sie keine großen Probleme mehr darstellen, und andererseits will Twitter mit dieser Maßnahme seine Aktivitäten erhöhen. Denn wer mehr Nutzern folgen kann, der wird dies auch tun und fleißig kommentieren, favorisieren oder teilen – Glaub ist hier eben alles. 😉

Facebook: „Sonstiges Nachrichten“ gibt’s bald nicht mehr

Viele werden sich jetzt fragen „Sonstige Nachrichten?“. Und tatsächlich gibt es diesen gut versteckten Nachrichten-Ordner, in dem alle privaten Nachrichten von Unbekannten landen. Denn wer jemanden anschreibt ohne auch nur entfernt mit dem Facebook-Nutzer im Kontakt zu stehen, der fällt oft einfach durch das Raster. Zweifelsohne ist auch dies ein Schutzsystem, das ungebetene Anfragen und Nachrichten verhindern soll. Es erschwert aber auch eine seriöse erste Kontaktmöglichkeit zwischen den Facebookern.Facebook_message requests

Deswegen wird mit sofortiger Wirkung der „Sonstiges“-Ordner in den Nachrichten abgeschafft. Stattdessen wird es dafür im Nachrichten-Bereich einen Message Requests (auf Deutsch sinngemäß „Bitte um Anfrage“) geben. Zudem wird der Nutzer endlich darüber informiert, dass er eine Nachricht von jemanden erhalten hat, mit der er noch nicht verbunden ist. Darüber hinaus erhält der Nutzer gleich drei Optionen:

  1. Er kann die Nachricht lesen, ohne dass sie als solche markiert wird.
  2. Er kann die Nachricht beantworten.
  3. Er kann die Nachricht auch einfach ignorieren.

Zwar sind tatsächlich beide Funktionen für alle Twitteraner bzw. Facebooker weltweit aktiv. Bis jeder diese jedoch wirklich nutzen kann, könnte es im Einzelfall noch ein paar Tage dauern. Auch bei unseren Profilen ist bisher noch nichts umgestellt.

Quellen:
socialmediatoday.com
t3n.de
welt.de

Jörg Gottschling

Jörg Gottschling

Chronischer Querdenker im #Hashtag-Fieber, Digitale Native, Social-Irgendwas und bloggender Blogger
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