Sonnige Zeiten für die Fertighausbranche

BDF_19. Forum Intelligentes BauenSonne pur bei stahlblauem Himmel und ein herrlicher Blick über den Warnemünder Yachthafen hinaus
auf die Ostsee: In der Yachthafenresidenz Hohe Düne schaute Johannes Schwörer, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF) optimistisch in die Zukunft: „Wir erleben eine hohe Nachfrage nach Fertighäusern, was sich in steigenden Stückzahlen und Marktanteilen ausdrückt“.

Es war das 19. „Forum Intelligentes Bauen“, auf dem BDF-Chef Schwörer gut gelaunt die neuesten Zahlen der deutschen Fertighausindustrie präsentierte. Laut Verband wurden von Januar bis Juli 2015 exakt 9.834 Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser in Fertigbauweise erteilt. Das entspricht einem kräftigen Zuwachs des Auftragseingangs um 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (9.150 Baugenehmigungen). Zum Vergleich: Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 59.752 (Vorjahreszeitraum: 58.674) neue Eigenheime aller Bauweisen genehmigt, was lediglich einem leichten Zuwachs von 1,8 Prozent entspricht. Entsprechend stieg der Marktanteil der Fertigbauweise auf aktuell 16,5 Prozent (Vorjahr: 15,6 Prozent) im bundesweiten Durchschnitt. Regional verteilt sich dieser Marktanteil sehr unterschiedlich: Baden-Württemberg weist mit 28,8 Prozent den höchsten, Niedersachsen mit 7,0 Prozent den geringsten Fertigbauanteil aller Bundesländer auf.

Zukunft der Fertighausbranche

Soweit der Blick auf die jüngste Entwicklung der Branche, der es auch um die Zukunft nicht bange ist. Eine Umfrage des Verbandes ergab, dass 61 Prozent der organisierten Fertighaus-Hersteller die aktuelle wirtschaftliche Lage mit „gut“ bewerten. 38 Prozent erwarten sogar, dass sich die Marktsituation noch weiter verbessern wird.

Und zum Schluss noch ein paar Umsatzzahlen: Die 45 Mitgliedsbetriebe des Verbandes, die ca. 90 Prozent des bundesdeutschen Marktes abdecken, erwirtschafteten im vergangenen Jahr 1,87 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr 2015 geht der Verband von einem Umsatzwachstum um 4,2 Prozent auf dann 1,95 Milliarden Euro aus.

Nach so vielen Zahlen noch ein Gedanke aus Sicht unserer PR-Agentur: Hoffen wir, dass die Fertighausunternehmen das berühmte azyklische Denken an den Tag legen, und gerade jetzt, wo es gut läuft, in Sachen Öffentlichkeitsarbeit eine Schippe drauflegen. Denn wenn wieder einmal stürmische Zeiten kommen, sollte der Kurs stimmen! Die Warnemünder Segler wissen das. 😉

 

Norbert Weimper

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Work-Live-Balance? Bei selbstständig Kreativen bilden Arbeit und Freizeit die zwei Seiten der spannenden Medaille #Leben.
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