Trend: Minibuilders – Ein Fertighaus aus dem 3D-Drucker?

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Häuser aus dem Drucker. Vor ein paar Jahren klang das noch völlig verrückt. Doch seit der 3D-Drucker immer mehr Branchen revolutioniert und vereinfacht, scheint es keine Grenzen mehr zu geben. Neben Organimplantaten, ausgefallenen Design-Konstrukten für die Automobilindustrie und einfachen Spielzeug erobert der 3D-Drucker nun auch die Welt der großen Dinge.

Nichts Geringeres als ein ganzes Haus sollen diese sogenannten Minibuilders mittlerweile hochziehen können. Und das sogar in einer unfassbar schnellen Zeit und Präzision. Einen Schönheitswettbewerb gewinnen diese Betonfertighäuschen jedoch nicht.

Wie aus einem Guss

Die Minibuilder fahren entlang der Wände und ziehen in einer einzigen langen Linie komplette Wände und Wandelement hoch, die im nächsten Schritt zu Häusern zusammengesetzt werden. Dabei sind sie sogar in der Lage, feste Doppelwände zu gießen. China setzt bereits auf diese Methode und bekämpft dadurch den chronischen Wohnungsmangel. Immerhin 10 Häuser pro Tag können so entstehen. Eine wahre Kampfansage an die Schnelligkeit des Fertighausbaus. Doch können diese 3D-Druck-Häuser wirklich von der Qualität und dem Design mit den Fertighäusern mithalten? Wohl kaum!

Effizientes Bauen geht anders. Schnell hochgezogen steht eine Wand, die zwar hält. Aber entsteht keine Wohnqualität? Materialien und die richtige Kombination dessen erzeugen Wohnqualität. Wie das jedoch ein Roboter umsetzen soll, steht noch in den Sternen.

So bleibt der Minibuilder noch eine schön Spielerei, die in der Not sogar kurzzeitige Unterkünfte und interessante Konstruktionen schaffen kann – Wirklich gelebt wird in diesen jedoch nicht!

Jörg Gottschling

Jörg Gottschling

Chronischer Querdenker im #Hashtag-Fieber, Digitale Native, Social-Irgendwas und bloggender Blogger
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