Verputzen & posten: Hausverkäufer trifft Facebook auf Vertriebsevent

Living Haus_Vertriebsevent 2015_06

Facbook-Schulung auf dem Living Haus Vertriebsevent 2015

Wenn Hausverkäufer über den digitalen Tellerrand blicken, dann finden sie manchmal nicht nur einen neuen Weg zum Kunden, sondern auch ihren inneren Kunden. Am Montag, den 12. Oktober 2015, lud unser Kunde Living Haus seiner Vertriebsmannschaft zu einer gemeinsamen Tagung ein. Wir waren mit dabei.

Unsere Aufgabe: 

Hausverkäufer und Facebook einander anzunähern, um im Sinne des angehenden Bauherrn den Kontakt zum Berater noch leichter zu machen und dem Berater den Weg zum Endkunden zu optimieren. Dafür soll bald jeder Living Haus Vertriebsstandort durch eine eigene Vertriebsseite auf Facebook präsent sein. Vorab durften wir die Verkäufer jedoch erst noch in die Geheimnisse einer Facebook-Fanpage einweihen.

Wieder Ulm, wieder im neuen Testhaus Sunshine 165 des Hausbauunternehmens Living Haus und doch war alles noch mal ganz anders. Nachdem wir im Oktober die Presse zu einem interaktiven Pressevent geladen hatten und jeder sich – unter der fachlich versierten Anleitung der Trainer von der DIY-Academy – im Boden verlegen, Tapezieren oder Streichen mal ausprobieren durfte, durftennun die Living Haus-Vertriebler den Graumann anlegen. Aus den Living Haus-Standorten in ganz Deutschland kamen sie und erfuhren, wie einfach es geht, sich in seine Kunden hineinzudenken.

Keine Not, sondern Tugend!

Zwischen Malerwalze, Bodenbrettern und kaltem Buffet lässt sich schlecht zuhören und noch schlechter erklären. Eigentlich keine gute Voraussetzung für eine Social Media-Schulung. Wir machten aus der Not eine Tugend, warfen die Grundlagen theoretischer Vorteile von Social Marketing für den Hausverkauf weitestgehend über Bord und holten die Damen und Herren Verkäufer an dem Punkt ab, an dem sie sich selbst später beweisen konnten: Der Praxis.

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Verputzen & posten:

Während im Obergeschoss die Trainer der DIY-Academy wieder ihre Arbeitsflächen aufgebaut hatten, wartete das Internet unten geduldig auf erste Impressionen. Knapp 30 Graumänner ließen sich in die Geheimnisse des Wändeverputzens und Bodenverlegens einweisen und taten erste Handgriffe. Dabei wurden sie eifrig mit der Kamera verfolgt. Kaum waren die ersten Bilder geschossen, landeten diese direkt auf der Haupt-Fanpage von Living Haus.

Die Brücke wurde geschlagen und nun konnten auch wir aktiv werden: Interaktiv fingen wir an, den Post mit den Bildern auf den neuen Facebook-Seiten der Vertriebler rotieren zu lassen. Er wurde geteilt, geliked und kommentiert, doch das war nur der erste Schritt. Denn nun banden wir auch die Redaktionen der Fachzeitschriften aus der Baubranche mit ein, die sogleich in das lustige, soziale Spiel integriert wurden. Auch die DIY-Academy wirkte digital munter mit. So öffnete sich unter unserer Anleitung den Vertrieblern von Living Haus eine ganze neue Welt, in der die Kunden auf Augenhöhe darauf warten, abgeholt zu werden.

Ein Chaos auf der Metaebene:

Mal oben, mal unten, mal draußen, mal essen – nach einem Vormittag voller Vorträge, kamen auch am Nachmittag die Teilnehmer der Living Haus-Vertriebstagung nicht so recht zu Ruhe. Aber immerhin gab es reichlich Bewegung – vor allem im Testhaus selbst. Jede Ecke wurde genau untersucht und nicht alle bekamen unweigerlich auch überall alles mit. Eine geregelte Facebook-Schulung wäre undenkbar. So jedoch lernte man spielerisch und völlig frei. Der Clou lag dabei auf der Metaebene: Denn durch die Aktionen der DIY-Academy wurden Vertriebler in die Position ihrer Kunden, die sich für ein Ausbauhaus mit Eigenleistung entscheiden, verlagert. Auf der anderen Seite zeigten wir von der Prometheus Bau-Marketing.community die praktische Anwendung von Facebook für ihre Kundenakquise. Damit befanden aber auch wir uns auf einer Ebene mit den Vertrieblern, indem wir die Theorie hinter dem Thema „Social Media“ stark verkürzten und anwendernah direkt zur Tat schritten.

Bei all dem Spiel, der Interaktivität und den neu gewonnenen Eindrücken funkelte am Ende ein echter Mehrwert aus dem nachmittäglichen Happening heraus und der Hausverkäufer hatte seinen inneren Kunden gefunden.

von Jörg Gottschling

Weitere Informationen über unsere Philosophie im Social Marketing.

Jörg Gottschling

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Chronischer Querdenker im #Hashtag-Fieber, Digitale Native, Social-Irgendwas und bloggender Blogger
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