Werden langsame Websites von Google bald noch stärker abgestraft?

Viel los gerade bei Google: Nicht nur mobile-unfreundliche Websites müssen seit kurzem für ihre Performance büßen, sondern derzeit testet Google auch die Möglichkeit langsame Websites noch viel stärker bei den Suchergebenissen abzustrafen, als dies bisher der Fall war.

Immer mehr Menschen nutzen das Internet über mobile Endgeräte. So verschoben sich in den letzten Jahren auch die Prioritäten im Suchalgorithmus der großen Suchmaschinen. Statt sich nur auf den Inhalt oder bestimmte Schlüsselwörter zu verlassen, stellt Google immer stärker auch die Anwenderfreundlichkeit in den Vordergrund.

Schnell und einfach

Das scheinen die neuen Voraussetzungen für gute Ergebnisse im Google-Ranking zu werden. Langsame Websites mit viel Schnickschnack und einer hohen Ladezeit haben auch in Zukunft immer schlechtere Karten. Der Grund: Langsame Websites sind wahre Akku-Fresser und damit ein natürlicher Feind für jedes Smartphone und Tablet. Das hat auch Google erkannt und testet die Umsetzung des Warnhinweises „slow“ in den Suchergebnissen:

google_page-speed_slow
(Screenshots: Kumar Neeraj Kayastha / Google+)

Bisher hat die Geschwindigkeit einer Seite nur eine geringe Auswirkung auf den Google-Rank. Doch neu ist der Faktor auch nicht. Er wird schon seit 2010 in die Auswertung mit einbezogen. Wer wissen möchte, wie schnell seine Website geladen wird, der kann dies beim Google „Pagespeed-Test“ herausfinden.

Ob auf den Testlauf auch eine Umsetzung erfolgen wird, ist noch unklar. Fakt ist jedoch, dass Google die Seitenbetreiber auch in puncto Performance dazu bringen möchte, ihre Websites immer weiter zu optimieren.

Jörg Gottschling

Jörg Gottschling

Chronischer Querdenker im #Hashtag-Fieber, Digitale Native, Social-Irgendwas und bloggender Blogger
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